CSU: Koalitionsfrage stellt sich nicht

CSU: Koalitionsfrage stellt sich nicht
Gemeinsame Reaktionen auf den Gerichtsprozess gegen CSU-Stadtrat
Am Rande der gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen einzelnen Stadträten äußern sich der CSU-Fraktionsvorsitzende Bernd Kränzle und der CSU-Bezirksvorsitzende Johannes Hintersberger zur Koalition. Die Kommunalwahl 2008 ergab eine Mehrheit für CSU und Pro Augsburg im Stadtrat, aus der sich die gemeinsame Stadtregierung unter Oberbürgermeister Kurt Gribl bildete.

 

„Weder die Abspaltung der NCSM noch die menschlichen Belastungen der letzten Wochen ändern etwas daran, dass diese Regierung ihre Arbeit in der Sache erfolgreich fortsetzt“, so Kränzle. „Auf individuelle Befindlichkeiten muss dabei selbstverständlich Rücksicht genommen werden, denn die Wunden müssen erst verheilen, die abseits der Regierungsarbeit im zwischenmenschlichen Bereich entstanden sind“, urteilt CSU-Stadtrat Ralf Schönauer. Während des Prozesses habe sich gezeigt, dass es Probleme gebe, die eigentlich nicht vor Gericht ausgetragen werden sollten.
Der Prozess wird am 6. November fortgesetzt. Ein Gerichtsurteil könne aber nicht die tiefer liegenden Probleme der Menschen untereinander lösen, sagt CSU-Bezirkschef Hintersberger. Die Koalitionsfrage steht nicht im Raum.

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Veröffentlicht
16:32:00 24.10.2012