CSU-Antrag: Notstromversorgung für Freiwillige Feuerwehr

Die CSU-Stadtratsfraktion beantragt, die Verwaltung mit der Prüfung zu beauftragen, ob die Freiwilligen Feuerwehren mit einer Notstromversorgung in Form einer Battery Backup Unit oder anderen geeigneten Alternativen ausgestattet werden können.

 

Begründung:

Vor kurzem gab es in Göggingen, Bergheim und Inningen einen großflächigen Stromausfall. Üblicherweise gehen mit einem Stromausfall auch Feuerwehreinsätze einher. Leider hat sich aber hierbei gezeigt, dass ein uneingeschränktes und sicheres Ausrücken der Freiweilligen Feuerwehren im Dunkeln nicht möglich war. Einerseits können die elektrischen Hallentore nicht per Hand betätigt werden und somit waren diese auf Grund des Stromausfalls nicht zu öffnen. Auch war keine Notbeleuchtung vorhanden. Die Freiwilligen Feuerwehren, die selbst von dem Stromausfall betroffen waren, konnten nicht zu Einsätzen ausrücken. Dies sollte aber zu jeder Zeit gewährleistet sein.

 

Daher bitten wir um Prüfung, ob die Freiwilligen Feuerwehren mit einer Notstromversorgung in Form einer Battery Backup Unit ausgestattet werden können. Dadurch könnten kurzfristig die Notbeleuchtung sowie die Funktion der Hallentore aufrechterhalten werden. Anschließend könnte Strom von einem gelagerten Notstromaggregat eingespeist werden.

 

Falls dies nicht möglich ist, bitten um Prüfung von möglichen Alternativen. Hierbei sollten bitte auch die Aspekte der regelmäßige Wartung, laufenden Kosten und des notwendigen Platzbedarfs berücksichtigt werden. 


Uz.:

Bernd Kränzle, MdL
Fraktionsvorsitzender

Leo Dietz
Stv. Fraktionsvorsitzender

(Original als pdf)

Veröffentlicht
10:37:00 15.02.2017