Große Freude über Augsburg als Staatstheater-Standort

Die Regierungserklärung des neuen Ministerpräsidenten Markus Söder eröffnet Augsburg die Perspektive, dass der Freistaat Bayern das Augsburger Stadttheater zum Staatstheater macht. „Das kommt völlig unerwartet und ist ein herrlicher Paukenschlag für die Augsburger Kulturlandschaft“, schildert der Augsburger CSU-Fraktionschef Bernd Kränzle.

„Sollte der Freistaat das Theater übernehmen und als Staatstheater weiterführen, könnte das die Stadt um ungefähr 15 Millionen Euro jährlich entlasten“, schätzt der kulturpolitische Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion, Andreas Jäckel. „Das wäre natürlich eine riesige Erleichterung für die Stadt“, ergänzt Benedikt Lika (CSU). Seine Kollegen im Kulturausschuss, Rolf von Hohenhau, Claudia Haselmeier und Dimitri Tsantilas zeigen sich von den Neuigkeiten ebenfalls freudig überrascht.
 
Augsburg wäre damit wie München und Nürnberg Standort eines Staatstheaters. Kränzle ordnet dies als folgerichtigen Schritt ein, indem er an die Erhebung Augsburgs zur Metropole erinnert. „Die Entscheidung bestätigt uns wie alle Augsburgerinnen und Augsburger, die über alle Debatten hinweg zur Theatersanierung standen.“

(PM als PDF)
 


Veröffentlicht
15:13:00 18.04.2018