Kurhaus-Areal: Klug verhandelt statt schnell geschossen

Verwundert nimmt die CSU-Stadtratsfraktion den Teil des a.tv-Berichts vom 12. Februar zur Kenntnis, in dem Stadt und Bezirk Untätigkeit beim Erwerb des Nachbargrundstücks am Kurhaus Göggingen vorgeworfen werden. „Tatsächlich liegen lange Verhandlungen um den Kauf des Areals hinter den Spitzen von Stadtverwaltung und Bezirksregierung“, berichtet der CSU-Fraktionsvorsitzende Bernd Kränzle. Er dankt besonders Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl, Bezirkstagspräsident Martin Sailer und Bürgermeisterin Eva Weber (alle CSU) für den großen Einsatz.

Jahrelang für das Kurhaus-Areal eingesetzt hat sich Ingrid Fink (CSU). Sie sitzt für Göggingen im Stadtrat und betont: „Wir waren nie gegen den Kauf von Nachbargrundstücken, sondern immer für das Kurhaus; es ging uns um den finanziell verantwortbaren Erwerb.“ Die Verhandlungen des Bezirks habe man nicht gefährden wollen, deshalb habe man sich bedeckt gehalten und keine öffentlichen Forderungen wie manch andere Fraktion gestellt.

Stadtrat Leo Dietz ist Kreisvorsitzender des Augsburger Westen und erinnert an den September 2018. Da waren die Verhandlungen so weit gediehen, dass sich die CSU-Fraktion öffentlich für den Erwerb aussprechen konnte. Zugleich machten ihre Stadträte konkrete Vorschläge für die Nutzung der Immobilie mit einem Bürgerbüro sowie der Stadtteilbibliothek und – damit verbunden – der Räume im Alten Rathaus.

„Wir sind wie die Stadtverwaltung beim Umgang mit öffentlichen Geldern den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit verpflichtet“, macht Ingrid Fink in dem Zusammenhang klar. Dass die Verhandlungen heute vor dem Abschluss stehen, sei das Ergebnis guter Arbeit: „Lieber klug verhandelt statt schnell geschossen!“

(PM als PDF)
 


Veröffentlicht
15:56:00 13.02.2019