Stufenplan vorgelegt: CSU hält Versprechen bei der Sanierung des Holbein Gymnasiums

Stufenplan vorgelegt: CSU hält Versprechen bei der Sanierung des Holbein Gymnasiums

·         Rund 2,5 Millionen Euro für Nachtragshaushalte und Investitionsprogramm

·         Fahrplan Generalsanierung steht damit

·         Sofortmaßnahmen werden umgesetzt

 

Seit 2008 wurde mit einem ins gesamten Volumen von 315 Millionen so viel Geld in die 70 Augsburger Schulen investiert, wie nie zuvor. Dennoch reicht auch das seit 2014 gesamtheitlich angelegte Schulsanierungsprogramm „300 Millionen“ nicht aus, um Sanierungsstaus vergangener Jahrzehnte aufzuholen und gleichzeitig die kostenintensiven neuen Vorschriften des Brandschutzes umzusetzen. 
„Die Sanierung aller Schulen ist eine Daueraufgabe, die in einer Stadt der Größe Augsburgs nie beendet sein wird“, so Fraktionsvorsitzender Bernd Kränzle: „Wenn wir hinten fertig sind, werden wir vorne wieder anfangen müssen“. 
Um das Holbein Gymnasium und die anstehende Generalsanierung war im Sommer eine Diskussion entbrannt, der mehrere Gespräche der CSU-Fraktion mit der Schulleitung, Schülermitverwaltung und Elternvertretern folgten. Darin wurde besprochen, dass zum einen an der Generalsanierung festgehalten werden soll, um der Schule eine Gesamtperspektive zu geben. Zum anderen wurde eine Auflistung von aus Sicht der Schule notwendigen Sofortmaßnahmen einer Prüfung unterzogen, deren Ergebnis nun vorliegt.
Die CSU-Fraktion beantragt nun, weitere Planungs- und Sanierungsmittel in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro für das Holbeingymnasium in den Nachtragsberatungen des Doppelhaushaltes sowie in das Investitionsprogramm der Stadt einzustellen. „Die Bemühungen der Politik um die bauliche Fortentwicklung des Holbein-Gymnasiums sind in jedem Fall zu begrüßen“, so Bildungsreferent Hermann Köhler, „die Stadt Augsburg darf jedoch nicht außer Blick lassen, dass die 70 zu betreuenden Schulen in vergleichbarem Maße von den Anstrengungen des Bildungsförderprogramms profitieren sollen. Die Mammutaufgabe „Schulsanierungen“ ist daher auch in der kommenden Legislatur mit mindestens gleicher Intensität weiter zu betreiben.“
Zusätzlich zu den bereits im Haushalt 2019 verankerten 150.000 Euro für das Holbein Gymnasium sollen weitere 130.000 Euro für die Ausstattung der Fachräume und Akustikdecken sowie für die IT Einrichtung festgeschrieben werden. 
Für den Nachtragshaushalt 2020 beantragt die CSU-Fraktion die Fortschreibung der Planungsmittel in Höhe von 350.000 Euro. Außerdem sollen im Jahr 2020 konkrete Teilmaßnahmen in Höhe von 600.000 Euro verankert werden, zum Beispiel für die Fenster und den Sonnenschutz Südfassade sowie die Erneuerung und den Sonnenschutz an der Turnhalle (Neubau). Für das Investitionsprogramm der Jahre 2022 und 2023 werden die Festschreibung von 450.000 Euro für die Sanierung der sanitären Anlagen der Turnhalle im Neubau sowie 950.000 Euro für die Instandsetzung der Turnhalle im Altbau inkl. Sanierung der sanitären Anlagen beantragt.

(Original pdf)




Veröffentlicht
11:57:00 25.09.2019